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Die Legende des Marzipans


Marzipan ist eine süße Köstlichkeit. Sie kam im 8. Jahrhundert aus dem Orient zu uns. Ein Jahrhundert, das die Welt veränderte: Ausbreitung des Islams, Aufstieg des Papsttums, von Mohammed bis zu Karl dem Großen. Die Welt in Bewegung, Zeit des Handels und des Wandels.

Lü̈beck, 1407: Hungersnot. Korn ist knapp und das Brot rar. Der Senat dekretiert: „Alle Lü̈becker Bäcker sind aufgerufen, aus Mandeln, Zucker und Wasser Brot herzustellen!“ Aus der Not entsteht eine Leckerei und eine Leidenschaft: Marzipan. Dichtung oder Wahrheit? Sicher ist, es schmeckt köstlich, das „marci panis“, das Brot des Markus aus Venedig. Damals eine Referenz an die guten Handelsbeziehungen zwischen Lü̈beck und der Stadt der Gondeln. Oder ist Byzanz der Namensgeber, die alte Stadt am Bosporus? Mauthaban heißt die byzanthinische Mü̈nze, mit der allerlei Waren bezahlt wurden, eine Ableitung zu Marzapane, unserem heutigen Marzipan?

Apotheker und Mönche, Ärzte und Nonnen – sie alle schätzen die Heilkraft: Marzipan stärkt das Herz, kräftigt die Muskeln und steigert das Wohlbefinden. So heißt es in Medizinerkreisen. Und heute? Marzipan ist und bleibt ein echtes Heilmittel – aus Leidenschaft.



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